75. Jahresberichte der Frauenriege Bümpliz

Jahresbericht der Präsidentin

Bereits seit 75 Jahren stehen wir auf eigenen Beinen, ein stolzes Alter.

Gewiss kannst du auf viele schöne und tolle Ereignisse zurückblicken. Du hast ja auch motivierte und engagierte Mitglieder, die dich lebendig halten. Gemeinsame Wege haben uns inspiriert uns gefördert und weitergebracht.

Ehrenamtliche Arbeit ist unersetzbar. Unsere Leiterinnen bringen uns mit ihrem engagement weiter, damit wir fit, beweglich und stabil bleiben. Die allgemeine Meinung bei den Menschen ist, was nichts kostet ist nichts wert. Weit gefehlt, für einen Jahresbeitrag, habt ihr das Turnen am Montagabend eingekauft. Unsere Leiterinnen erbringen einen grossen Einsatz für euch und erhalten dafür eine kleine Entschädigung.

Der Vorstand arbeitet Ehrenamtlich, ein feines Essen sind der Lohn für die Arbeit, aber weit gefehlt. Die Wertschätzung und Dankbarkeit unserer Mitglieder ist weit wertvoller und eine schöne Genugtuung für unseren Einsatz. Das motiviert uns immer wieder, die Frauenriege weiter zu gestalten und weiterzubringen. Aber auch wir brauchen Nachwuchs, der bereit ist, in unsere Fussstapfen zu treten und neue Wege zu gehen. In den nächsten Jahren wird unser langjähriges Team sicher versuchen schrittweise ihre Ämter weiter zu geben.

Einige impressionen über das Turnerjahr 2018

Das Turnerjahr 2018 hatte viele Höhepunkte, aber auch trauriges blieb uns nicht erspart Die erste Hürde haben wir gemeinsam am 22.1.18 gemeistert der Tag der Hauptversammlung. In 3 weiteren Sitzungen Juni, September, November haben wir uns den noch nicht aufgearbeiteten oder neuen Anforderungen gestellt. Im weiteren hat auch der TBM gerufen für die Präsidenten und Leitersitung im Mai. Weitere Sitzungen standen für die Vereinsleitung sowie unser 125 Jahr Jubiläum an. Als Vertretung der Frauenriege habe ich die Verantwortung übernommen und uns für die Gestaltung und Dekoration des Saales engagiert. Merci den Helferinnen.Die verschiedenen Veranstaltungen während des Jahres (gemäs Jahresplan) wurden rege genutzt. Die 3-tägige Reise im Juni in den Schwarzwald wurde gelobt und hoffentlich auch gelebt. Einen Bericht über diese Reise verfasst von Heidi Riesen konntet ihr im Bümpliz Turner lesen. Das grösste Hailait war das Jubiläum am 2. November. 125 Jahre Turnverein Bümpliz, 100 Jahre Damenriege jetzige Fitness, sowie 75 Jahre Frauenriege.Das Interesse war riesig und der Sternensaal platzte aus allen Nähten.

Alle schwärmten von diesem tollen Anlass. Sei es in gesprächen oder in der Zeitung. Danke allen die diesem Abend den Stempel aufgesetzt und ihn unvergesslich gemacht haben. Der Turnverband Bern Mittelland begrückte uns zu diesem Jubiläum mit einem Zustupf in unsere Kasse. Der Vorstand hat beschlossen dieses Geld dem Frauenkässeli gut zu schreiben.

An der Delegiertenversammlung des Mittellandischen Turnverbandes am 2. November 2018 in Niederscherli wurde Margot für ihre 25 jährige Leitertätigkeit geehrt. Trudi, Magdalena und ich haben Margot zu diesm Anlass begleitet.

Eine schöne Weihnachtsfeier durften wir im Schloss Bümpliz geniessen. Singen und eine Geschichte vorgetragen von Marianne gaben dem ganzen einen besinnliche Note. Mit der Finanzspritze der Vereinsleitung haben wir die Weihnachtsfeier zu einem speziellen Event gemacht. Als Überraschung gab es für alle 52 anwesenden ein Spagettiessen mit verschiedenen Saucen. Das war, bevor wir uns in die Weihnachtsferien verabschiedeten unser Jubiläumsjahr.

Wir hoffen, das uns das neue Jahr viel Gutes bringen wird. Unsere verschiedenen Anlässe gut besucht werden. Krankheiten und Unfälle von uns fern bleiben und wir das angefngene Jahr geniessen können.

Mit diesen Worten wünsche ich euch ein fröhliches 2019.

Danke

Jahresbericht Margot Weber

 Margot gab uns einige Einblicke in das Thema „Die neun Prinzipien der Ethik-Charta“ im Sport.

  • Gleichbehandlung für alle. Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen.

  • Sport und soziales Umfeld im Einklang. Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.

  • Stärkung der Selbst- und Mitverantwortung. Sportloerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.

  • Respektvolle Förderung statt Überforderung. Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.

  • Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung. Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.

  • Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe. Physische und psychische Gewalt sowie jegliche Form von Ausbeutung werden nicht toleriert. Sensibilisieren, wachsam sein und konsequent eingreifen.

  • Absage an Doping und Drogen. Nachhaltig aufkären um im Falle des Konsums, der Verabreichung oder der Verbreitung sofort einschreiten.

  • Verzicht auf Tabak und Alkohl während des Sports. Risiken und Auswirkungen des Konsums frühzeitig aufzeigen.

  • Gegen jegliche Form von Korruption. Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen fördern und fordern.

 Jahresbericht Magdalena Siegenthaler

 Das Jahr 2018 ist ohne grosse Auffälligkeiten an uns vorbei gegangen (ausser unserer 75. Jahrfeier die bereits ausführlich erwähnt wurde). In unserem vergangenen Turnerjahr ist alles normal und geordnet wie erwartet verlaufen. Sogar der grossen Sommerhitze konnten wir grossenteils ausweichen, die langen Sommerferien machten dies möglich. Aber wir alle sind ein Jahr älter geworden. Nicht nur im Spiegel wird das sichtbar, nein auch unsere Beweglichkeit schwindet und plötzlich brauchen wir auch längere Erholungsphasen.

Gerade die Gymnastik hilft uns die Beweglichkeit zu erhalten. Unsere Turnstunden sind so angelegt, dass wir alle Körperteile und Gelenke bewegen und deren Beweglichkeit fördern. Wir Leiterinnen sind bemüht, ein ausgewogenes Programm zusammen zu stellen und es „an die Frau zu bringen“. Wir möchten euch fördern nicht überfordern. Sollte es aber dem Einen oder Andern zu hektisch zugehen, oder Schmerzen sich bemerkbar machen, ist eine „langsamere Gangart“ ohne weiteres erlaubt.

Auch Rückmeldungen an die Leiterinnen sind erwünscht – natürlich nicht vernichtende Kritik – aber wenn etwas Gefallen gefunden hat, oder eben gerade nicht so sehr, wäre eine Rückmeldung hilfreich, um es das nächste Mal besser zu machen.

Für das kommende Jahr wünsche ich euch viele schöne, fröhliche, spannende und unfallfreie Turnstunden.

 Jahresbericht Margrit Wangeler

 Liebe Turnkamaradinnen

Es war ein sehr gutes Jahr mit grosser Beteiligung das ganze Jahr über. Das verdient ein Daumen hoch an euch. Zukunft für das Jahr 2019 Anwerben von neuen Turnerinnen wäre wünschenswert. 

Jahresbericht Trudi Hodel 

Ich sitze an meinem Schreibtisch und schaue zum Fenster hinaus in eine wunderschöne Winterlandschaft. Ich will mein Berichtlein über den Turnbetreib schreiben. Bis ich jedoch damit fertig bin, wird die weisse Pracht schon wieder geschmolzen sein. Also, fangen wir an.

Wir haben im 2018 an 35 Montagen geturnt und es waren total 999 Frauen anwesend. Das ergibt einen Durchschnitt von 30.2 Wir wollen in Zukunft die Tausendermarke wieder erreichen.

Am meisten waren am 22. Oktober und am 5. November anwesend, mämlich 36, wie im Vorjahr. Am wenigsten waren am 25. Juni und 3. Dezember in der Halle. Nur gerade 22 (wie im Vorjahr). Am 2. Juli war es sehr heiss und so turnten wir nur mit der ersten Gruppe. Die Zahlen sind ganz ähnlich wie im 2017.

Unsere Leiterinnen Margot, Magdalena und Margrit gestalten die Turnstunden abwechslungsreich und interessant. Vielen Dank! Sie besuchten auch wieder Kurse und Konferenzen.

Am 19. Februar fand eine Probelektion für den Gebrauch der Blak Rolls statt. Das sind feste Rollen in verschiedenen Grössen, die man zum Massieren und Kräftigen gebrauchen kann. Es waren nicht alle begeistert.

Am 16. Juli besuchten wir zum letzten Mal Dyslis Garten. Eine lange Tradition ist zu Ende gegangen. Wir genossen noch einmal die Gastfreundschaft von Heidi und Pole und Corinne, und liessen uns verwöhnen. Vielen Dank allen auch unseren Bäckerinnen.

Im August haben wir mit Üben fürs Jubiläum angefangen und die Kleider und Hüte und was dazu gehört ausgesuchet. Zum Glück war das Wetter gut, so übten wir daussen und Magdalena konnte mit dem Rest in der Halle turnen.

Jetzt freuen wir uns auf weitere kurzweilige Turnstunden im neuen Jahr. Fleissige Turnerinnen gibt es auch dieses Jahr und zwar zehn. Die Absenzen sind zwischen 1x und 5x gefehlt. Nun wünsche ich allen noch einen gemüthlichen Abend. 

Jahresbericht Therese Egger

Am letzten Montagabend in den Frühlingsferien bummelten wir von Oberbottigen nach Riedbach. Wie immer erwarteten uns unterwegs Paul und Heidi Dysli mit einem Glass Meertrübeliwy. Merci viu mau. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus zurück nach Bümpliz, wo wir im Restaurant Piazzetta eine feine Pizza assen.

Vom 8.-10. Juni waren wir mit Dysli-Reisen und 19 Turnerfaruen im Schwarzwald unterwegs. Auf der Hinfahrt so gegen Mittag machten wir einen Abstecher auf den Feldberg. Die Gondeln brachten uns auf den Gipfel, von wo wir die Aussicht bis zu den Berner Alpen genossen. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel in Todtmoos, begleitet von einem heftigen Gewitter.

Am Samstag ging's an den Titisee. Etliche machten eine Schifffahrt andere genossen die örtliche Wellnessanlage. Natürlich kam auch das Essen, Trinken und Flanieren nicht zu kurz. Am Abend genossen wir das heimelige Rössle mit Spielen und plagieren.

Am Sonntagmorgen fuhren wir bei schönstem Wetter über die Schwarzwald-Panoramastrasse nach Freiburg im Breisgau. In einem voller Blüthe stehenden Schlosspark tranke wir unser Apéro, offerier von Fam. Dysli. Auf dem Schlossberg bewunderten wir die Aussicht, bevor es dann wieder nach Hause ging. Das waren sicher 3 schöne Tage.

In den Sommerferien wurden wir im Gartenrestaurant Dysli verwöhnt.

Wegen der grossen Trockenheit konnten wir in Matzenried nicht bräteln. An einem so schönen Abend genossen wir es trotzdem, auch ohne Grillgut.

Am letzten Montag in den Herbstferien tafen wir uns erstmals schon am Nachmittag an der Postautostation Bahnhof. Die Wanderung führte uns auf den Chutzenturm und dann nach Wahlendorf. Der Abschluss fand im Restaurant Kleefeld mit den Nichtwanderer statt.

 

 

 

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